Dong bu dong? - Chinesisch bei lehrreich
2011-09-01 10:00
Wir alle haben eine mehr oder weniger vage Vorstellung vom „Reich der Mitte“: China ist mit 1,3 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Erde; chinesische Familien dürfen nur ein Kind haben; wenn Chinesen beim Essen rülpsen, dann ist das ein Zeichen dafür, dass es ihnen schmeckt. Aber kaum eine „europäische Langnase“ weiß wirklich viel über China und sein Volk, geschweige denn über seine Sprache.
In Berliner Schulen besteht in den letzten Jahren immer häufiger die Möglichkeit, eine Chinesisch-AG oder einen Chinesisch-Kurs zu besuchen. Es heißt: Hier können Schüler Mandarin, das Hochchinesische und die offizielle Landesspache Chinas, lernen. Das klingt interessant und ist aufgrund der immer größer werdenden Bedeutung Chinas für die Welt vielversprechend. Aber oft wird die Schwierigkeit des Erlernens der chinesischen Sprache unterschätzt:
Chinesen haben kein Alphabet, sondern schreiben in Zeichen. Insgesamt gibt es über 80.000 von ihnen, auch wenn man für das Lesen einer Zeitung mit 3.000 bis 5.000 auskommen kann – doch auch die wollen Strich für Strich auswendig gelernt sein. Außerdem kennt die chinesische Sprache vier verschiedene Töne sowie eine tonlose Silbe – das macht insgesamt fünf. Die Töne sind bedeutungsunterscheidend, das heißt dass zum Beispiel die Silbe „hao“, ausgesprochen in zwei verschiedenen Tönen auch zwei verschiedene Bedeutungen hat. Wenn man „hao“ im dritten Ton (einem zunächst absinkenden, dann ansteigenden Ton) spricht, bedeutet das „gut“, wie zum Beispiel in „Ni hao!“ (Guten Tag!) Wenn man „hao“ nun aber im vierten Ton (einem herabfallenden, wütend klingenden Ton) spricht, dann bedeutet es etwas gänzlich Anderes: „Ratte“ wie in ebenfalls „Ni hao!“ (Du Ratte!) Da davon ausgegangen werden kann, dass Letzteres als Begrüßung wohl eher selten beabsichtigt ist, ist also Vorsicht geboten!
„Dong bu dong?“ (Alles klar?)
Die chinesische Sprache hat mit der deutschen also wenig gemein und zugegeben, ihr Erlernen ist mit viel Zeit- und Motivationsaufwand verbunden. Dennoch lohnt es sich, einen Versuch zu wagen! Denn Europäer, die Chinesisch sprechen, sind eine Rarität, werden für ihr sprachliches Talent bewundert und sind auf dem Arbeitsmarkt heißbegehrt. Außerdem haben Chinesischschüler bei Reisen nach China die Möglichkeit, sich viel intensiver mit Land und Leuten auszutauschen. Und dabei, es sei noch einmal erwähnt, handelt es sich immerhin um ein Fünftel der gesamten Erdbevölkerung!
Das lehrreich-Team freut sich daher, mitteilen zu können, dass es ab sofort möglich ist, Chinesischunterricht bei lehrreich zu buchen! Das gilt sowohl für diejenigen unter euch, die bereits Chinesisch lernen, als auch für die, deren Interesse wir geweckt haben und die es in Zukunft gern lernen möchten!
Im Einzelunterricht könnt ihr Grundkenntnisse der chinesischen Sprache erwerben oder bereits tiefergehende Fragen aus dem Unterricht klären, euch Lernmethoden für chinesische Zeichen aneignen, eure Aussprache verbessern und generell eure Kenntnisse über das chinesische Land und seine Leute erweitern!
Liebe Eltern, liebe Schüler, bei Interesse an einem Chinesischkurs im lehrreich sowie auch an anderen wenig typischen Nachhilfefächern wie zum Beispiel Kunst (Theorie) oder Russisch, die beide neben vielen anderen im lehrreich vertreten sind, meldet euch! Wir freuen uns über euer Interesse und eure Anrufe!
Alle Kontaktdaten beider lehrreich-Standorte finden Sie und findet ihr unter http://www.lehrreich.net/index.php/kontaktdaten.html.
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